Struktur von glattem Gewebe

Leinwandbindung
Leinwandbindung entsteht durch das Verweben von Kette und Schuss mit jeweils einem zweiten Faden. Dabei verweben sich Kette und Schuss zu parallelen Linien.

Leinwandgewebe zeichnet sich durch viele ineinandergreifende Punkte, eine feste Struktur, eine glatte Oberfläche, ein identisches Erscheinungsbild auf Vorder- und Rückseite sowie ein geringeres Gewicht und eine bessere Luftdurchlässigkeit aus. Die Struktur des Leinwandgewebes bedingt seine geringe Dichte und die raue Haptik. Im Allgemeinen ist Leinwandgewebe relativ günstig. Das typischste Leinwandgewebe ist der altmodische, grobe Stoff, von dem wir oft hören. Es gibt aber auch einige teurere Leinwandgewebe, wie beispielsweise hochwertige Stickereien.
Struktur des Köpergewebes

Köper
Bei Köpergeweben sind die Kett- und Schussfäden mindestens einmal alle zwei Fäden versetzt, also beispielsweise zwei Fäden hoch und einer runter oder drei Fäden hoch und einer runter. Durch die Versetzung der Kett- und Schussfäden entstehen schräge Linien. Mit zunehmender Anzahl an Versetzungspunkten wird die Gewebestruktur kontinuierlicher, und das Webverfahren variiert die Gewebestruktur. Die Anzahl der Versetzungen der Kett- und Schussfäden ist geringer als bei Leinwandbindung, und die Fäden liegen enger beieinander, wodurch das Gewebe dichter und dicker ist.

Köpergewebe ist leicht zu erkennen, da die Verkreuzungspunkte von Kette und Schuss die charakteristische Köperstruktur in einem bestimmten Winkel auf der Gewebeoberfläche bilden. Es zeichnet sich durch positive und negative Punkte, wenige Verkreuzungspunkte, lange, schwebende Fäden, eine leicht raue Haptik, hohe Dichte, Dicke und eine ausgeprägte Dreidimensionalität aus.
Struktur von Satin

Satin
Bei Stoffen mit Satinbindung werden Kett- und Schussfäden im Webprozess mindestens einmal alle drei Fäden miteinander verwebt. Mindestens fünf Kett- und Schussfäden sind versetzt angeordnet, um eine vollständige Satinbindung zu erzeugen. Im Gewebe bilden Kett- und Schussfäden einige separate, nicht miteinander verbundene Punkte. Die Kett- und Schussfäden sind weniger stark verflochten, die Verflechtungspunkte sind minimal, die Flottierung ist am längsten, und die Gewebeoberfläche besteht fast ausschließlich aus Flottierungen der Kett- oder Schussfäden. Die Oberfläche weist zwar einen Köpercharakter auf, jedoch ist dieser nicht deutlich erkennbar.

Satin ist teurer, dichter und dicker als vergleichbare glatte und Köperstoffe. Darüber hinaus ist die Stoffoberfläche glatter, feiner, weicher, glänzender und farbintensiv. Er ist elastisch, hat eine dichte Struktur, ist formstabil und fühlt sich hervorragend an.
Die Herstellung von Satin ist ein komplexer Prozess. Es gibt nur eine Art von Kette und Schuss, die die Oberfläche in Form von schwebenden Fäden bedecken. Man spricht von Kettsatin mit schwebenden Fäden; Schusssatin wird als Schusssatin bezeichnet. Die längeren schwebenden Fäden verleihen der Stoffoberfläche einen besseren Glanz und eine stärkere Lichtreflexion.
Betrachtet man Baumwollsatin genauer, so erkennt man einen leichten Glanz. Wird als Oberfaden ein glänzendes Filamentgarn verwendet, treten Glanz und Lichtreflexion des Stoffes deutlicher hervor. So erzeugt beispielsweise Seidenjacquard einen seidigen Effekt.
Organisationsstruktur des Jacquards

Jacquard
Jacquard-Stoffe erfreuten sich in Europa bereits vor einigen Jahrhunderten großer Beliebtheit. Kleidung aus Jacquard-Stoffen wurde zu einem Klassiker, der von Königen und Adeligen getragen wurde und Würde und Eleganz ausstrahlte. Mit dem Fortschritt von Wissenschaft und Technik sind edle Muster und prachtvolle Stoffe auch im Bereich der Luxushotellerie zum Trend geworden.

Jacquardgewebe verändert während des Webvorgangs die Kett- und Schussstruktur und erzeugt so ein Muster. Die Garnfeinheit ist hoch, und die Anforderungen an die Rohmaterialien sind entsprechend groß. Kette und Schuss des Jacquardgewebes sind miteinander verflochten und verlaufen in Auf- und Abwärtsbewegungen, wodurch vielfältige Muster entstehen. Es zeichnet sich durch einen weichen, feinen und glatten Stoff mit guter Verarbeitung, fließendem Fall, Atmungsaktivität und hoher Farbechtheit aus.
Jacquardstoffe lassen sich im Allgemeinen in großflächige und kleinflächige Jacquards unterteilen. Großflächige Jacquardstoffe zeichnen sich meist durch Blumenmuster und verschiedene grafische Grafiken (mit Radien) aus, während kleinflächige Jacquardstoffe auf geometrische Muster wie Streifen und Gitter (lineare Muster) beschränkt sind. Beide Arten unterscheiden sich deutlich im Webaufwand, und großflächige Jacquardstoffe sind teurer als kleinflächige.

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Zusammenfassung
Leinwandbindung, Köperbindung und Satinbindung sind die drei grundlegendsten Webarten von Kette und Schuss. Satin ist aus reiner Baumwolle ein hochwertiges Produkt, sowohl was die Verarbeitung als auch den Tragekomfort betrifft, ist aber aufgrund seines hohen Preises entsprechend teuer. Jacquard ist die aufwendigste und teuerste Webart.
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